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Eisenbahnkran erfolgreich montiert und verladen

Kompetenz im Projektbereich

Erneut konnte das Team der ATLANTIK Hafenbetriebe Ihre Kompentenz im Projektbereich unter Beweis stellen. Für einen langjährigen Speditionskunden bestand die Aufgabe den Umschlag,die Montage und anschließend die Verladung auf ein RoRo-Schiff zu erledigen. Aufgrund der Bauhöhe, der Spurweite und des ambitionierten Liefertermins wurde sich für das Konzept einer demontierten Anlieferung ‎per LKW im Seehafen entschieden. ‎ Ober- und Unterwagen, jeweils mit Stückgewichten von über 50 to., wurden getrennt angeliefert und auf unseren Anlagen wieder montiert. Mit Hilfe von zwei Mobilkranen wurde der Oberwagen auf den bereits auf einem Rolltrailer gestauten Unterwagen montiert. Mit viel Gefühl, der notwendigen Erfahrung und guter Kommunikation mit den mitgereisten Technikern wiesen unsere Mitarbeiter die beiden Krane ein, so daß beide Einheiten nach wenig mehr als einer Stunde verbunden waren. Wie komplex dieses Operation war lässt sich daran ablesen, daß hierfür 58 Stehbolzen "eingeführt" werden mußten. Doch nicht nur die Umlade und Montagearbeiten waren komplex. Aufgrund des Gewichtes der Einheit kam beim verladenden Reeder nur ein 40' Rolltrailer mit einer Tragfähigkeit von 120 tons SWL in Frage. Um eine ausreichende Gewichtsverteilung zu gewährleisten wurden durch unsere Mitarbeiter Stahlträger in entsprenden Querschnitt vorbereitet. Diese ‎Equipmentvorgabe verursachte allerdings auch einen Trailerüberhang von 12 Metern der bei der Verladung zu bedenken war. Um ein Aufsetzen der Kranarms auf der Zugmaschine zu verhindern entwickelte der Reeder die un‎konventionelle Idee, den Kranarm für den Verladevorgang anzuheben. Nach genauen Berechnungen des Reeders und durch unser Personal gelangte man zur Überzeugung, das eine Verladung unter Einhaltung aller Sicherheits und Qualitätsmaßgaben durchführbar ist - allerdings mußte der Kranarm nach der Einfahrt in das Schiffsdeck wieder herabgelassen werden. Gute Vorbereitung zahlt sich aus - die Verladung klappte reibungslos und zeigte wieder einmal die Projektkompetenz der ATLANTIK HAFENBETRIEBE sowie des Hafenstandortes Bremerhaven.